Grundriss zur Gravitation (2016)

Roland Wingert

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Zum Beitrag „Materie, Raum-Zeit, Photon, Graviton“ gab es ca. 22.000 Download´s und eine Reihe Anfragen, davon 80% zur Gravitationstheorie. Deshalb einige Bemerkungen dazu:

 

Eine Theorie zu diesem Thema war nicht Gegenstand der Rezension. Hierin sollte deutlich werden, dass das erneute Herangehen an eine zeitadäquate Gravitationstheorie viele Vorstellungen und Lehrsätze der Physik im Vorfeld zu hinterfragen hat. „Neues Denken“ kann sich nicht punktuell durchsetzen ohne das ganze Gedankengebäude der Interpretationen von physikalischen Ereignissen nochmals zu durchdenken. Auch dann, wenn sich diese bisher bewährt haben, sind sie nach den Regeln der formalen Logik untereinander widerspruchsfrei und so weiter. Neues Denken erfordert auch Mut zu anderen Aussagen und Toleranz der anderen, weil Irrtümer zum Forschungsprozess gehören.

 

Deshalb waren die Überlegungen in der Rezension ein Versuch, einen neuen Ansatz in dieser Frage zu finden. Noch dazu, wo alle Erkenntnisse dabei kompatibel mit allen Grundaussagen Einsteins sind und einen nahtlosen Übergang zur Quantenfeldtheorie ermöglichen. Und nun zum Grundriss der Gedanken:

 

 

1. Wenn wir von der Prämisse ausgehen, dass in der energetisch angenommenen Raum-Zeit das Photon und das Graviton als Mono-Pole (oben symbolisiert als h und h) eine Einheit bilden (im Sinne einer Möbiusband-Struktur), die sich gegenseitig abstoßen, aber gleichzeitig bedingen, ergeben sich andere Schlußfolgerungen vieler Phänomene als bisher angenommen.

 

2. Durch die wechselseitige Abstoßung bei gleichzeitiger Bindung treiben sich beide masselosen energetischen Aspekte maximal und ad hoc zur Lichtgeschwindigkeit, zu c an.

 

Dieser Prozeß wird erst unterbrochen, wenn sich diese Struktur der Feldenergie durch Abkühlung neu konstituieren muß, da der Part (h) auszukondensieren beginnt - stofflichen Charakter erhält. Photonen gerinnen letztlich zu (für uns) gegenständlichen Körpern.

Der Antipart (h) - die Gravitonen - bleiben als Gravitationsfeld dieser Körper (umlagernd) zurück, da sie bei diesen Temperaturen sich nicht vergegenständlichen können. Sie bleiben aber der Antipart, der vergegenständlichten Materie, wenn auch im anderen Zustand.

 

Nach wie vor bleiben beide Elemente - die stoffliche Materie und die sie umlagernde nichtstoffliche - 2 Mono-Pole eines gemeinsamen Feldes - 1:1 ausbilanziert. Vergeblich versucht der eine Part den anderen „loszuwerden“, was letztendlich nicht gelingt. So kann das Gravitationsfeld alles Stoffliche nur konzentrisch „zusammen kehren“, da die Bewegungsrichtung durch den Konzentrationsprozeß des Parts beim „Ausfrieren“ des Lichtes zugleich die Bewegungsrichtung der Gravitonen bestimmt hat.

So entstanden nach und nach über mehrere Phasen größere Körper, umhüllt mit stärkeren Gravitationskräften bzw. Gravitationsfeldern.

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